FV Fortuna 1911 Heddesheim e.V.

Fußball ist unsere Leidenschaft.

1.Mannschaft Saison 2018/19

Hintere Reihe von links: Mühlbauer, Hartmann, Tüting, Amiri, Malanga, Lerchl, Schmitt, Özdemir, Schmidt

Mittlere Reihe von links: Malchow, Ilhan, Spielausschuss Geißinger, 2. Vorsitzender Schumacher, Co-Trainer Faust, Trainer Gölz, Co-Trainer Heitz, Betreuer Hembd, 1. Vorsitzender Nägle, Sportlicher Leiter Jordan

Vordere Reihe von links: Höhn, Heinrich, Lodato, Jäger, Stattmüller, Tewelde, Noura, Baltaci

Es fehlen: Wöppel, TW-Trainer Holmes

Spitzenspiel zwischen Heddesheim und VfR endet torlos ++ Fortuna verschießt Strafstoß und Mühlbauer kassiert Rot Artikel aus dem Sportkurier Mannheim

Das Spitzenspiel der Verbandsliga Baden zwischen Fortuna Heddesheim und dem VfR Mannheim endete torlos 0:0.

Vor 500 Zuschauern an der Heddesheimer Ahornstraße, hatte wohl auch niemand der beiden den Sieg verdient. Zu sehr neutralisierten sich beide Mannschaften während der 90 Minuten. Torchancen: Mangelware.

"Mit der 1. Halbzeit war ich überhaupt nicht zufrieden. Wir hatten zu viele Fehlpässe fabriziert und unser Offensivspiel war einfach nicht druckvoll genug", so FV-Coach Renè Gölz. Die Mannheimer mit etwas mehr Ballbesitz, aber auch beim Tabellenführer wurden keine Torchancen kreiert.

Ein Freistoß von Ajdin Zeric (5.), der Keeper Daniel Tsiflidis vor keine Probleme stellte und ein Distanzschuss von Zeric, der über die Torlatte "zischte" (20.), mehr Gefahr versprühte die Atik-Elf vor dem Heddesheimer Tor nicht. Auf der Gegenseite war es Salih Özdemir, der von Andreas Lechl im Strafraum sehr gut eingesetzt wurde, aber der Mittelfeldspieler zu überhastet, verstolperte den Ball in aussichtsreicher Position (29.).

"Wir haben im ersten Durchgang nichts zugelassen, standen gut. Aber auch wir hatten in der letzten Zone zu wenig Durchschlagskraft", so VfR-Coach Hakan Atik.

Die etwas kritischere Kabinenansprache von Renè Gölz schien sich im zweiten Durchgang zunächst auszuzahlen. Die Heddesheimer jetzt etwas strukturierter im Spielaufbau und mit einer Chance durch Patrick Marschlich (52.), der einen Freistoß gefährlich in den Strafraum schlug, der Ball aber an "Freund und Feind" vorbeisegelte. In der 56. Minute war es der eingewechselte Daniel Gulde, der auf Andreas Lerchl passte. Sein Schuss aus kurzer Distanz zappelte im Tornetz der Rasenspieler - aber der LR zeigte eine vermeintliche Abseitsstellung von Lerchl an. "Lerchl: "Das war kein Abseits. Im Moment der Ballabgabe stand ein VfR-Spieler vor mir."

Nur eine Minute später schien es so weit. Nach einem Foulspiel von VfR-Akteur Steffen Kochendörfer an Yannick Tewelde entschied Schiedsrichter Lukas Heim auf Strafstoß. Daniel Gulde nahm sich das Leder, aber sein schwach getretener Elfmeter war leichte Beute für Keeper Marcel Lentz (57.). Führungschance vertan.

"Gulde war als Strafstoßschütze nicht vorgesehen, eigentlich Patrick Marschlich. Warum er sich den Ball nimmt, bleibt sein Geheimnis", so ein nach Spielende "angefressener" Heddesheimer Coach Renè Gölz. Im Gegenzug war es Heddesheims Christian Mühlbauer, der gegen Stürmer Marc Haffa einen "Tick" zu spät kam und ihn zu Fall brachte. Da "letzter Mann", zog Referee Heim die Rote Karte gegen Mühlbauer.

Heddesheim jetzt ab der 58. Minute nur noch mit 10 Mann. Gölz reagierte, brachte Defensivstratege Alexander Dirks für Andreas Lerchl. Die beste Chance für den VfR Mannheim in der 65. Minute, als der aufgerückte Innenverteidiger Norbert Kirschner mit einem Kopfball nur ganz knapp scheiterte.

Im Gegenzug hatte Fortunas Daniel Gulde einen Kopfball aus 12 Metern in das lange Toreck platziert, aber das Leder verpasste um Zentimeter das Ziel. Gölz: "Da fehlte nicht viel, das wäre ein Traumtor gewesen."

Die Mannheimer in der Folge mit mehr Ballbesitz, aber vor dem Tor der Heddesheimer trotz halbstündiger numerischer Überzahl zu harmlos. "Uns hat die Überzahl nicht unbedingt in die Karten gespielt. Wir konnten da gegen eine kompakte Heddesheimer Defensive keine klaren Chancen herausspielen. Ich denke unter dem Strich ist das Remis in Ordnung", konnte Hakan Atik nach 90 Minuten mit dem 0:0 leben.

Renè Gölz: "Wir sind nicht zufrieden mit unserem Spiel, da wir es wesentlich besser können. Wäre der "Elfer" rein, dann hätten wir den Vorteil auf unserer Seite gehabt. Beim Tor von Lerchl habe ich kein Abseits gesehen, der Treffer war meines Erachtens regulär. Zum Schluss können wir mit dem Remis zufrieden sein, denn über 30 Minuten in Unterzahl zu spielen, das ist gegen eine solch gute Mannschaft auch nicht einfach."


 

FV Fortuna Heddesheim - VfR Mannheim 0:0

Heddesheim: Tsiflidis - Mühlbauer, Kuloglu (55. Gulde/89. Hartmann), Lodato (81. Wöppel), Lerchl (60. Dirks), Höhn, Schwöbel, Özdemir, Tewelde, Marschlich.
VfR Mannheim: Lentz - Denefleh, Kirschner, Baltaci, Herm, Refior (54. Haffa), Gebhardt, Meier-Küster (66. Olumide), Kochendörfer, Hiller (71. Malchow), Zeric.

Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Lukas Heim
Bes. Vorkommnisse: Heddesheims Christian Mühlbauer erhält Rote Karte (58.) wegen Notbremse.

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